Vorschussbetrug
Beim Vorschussbetrug wird ein großer Vorteil versprochen — Gewinn, Erbschaft, Kredit, Entschädigung — doch zuerst soll eine «Gebühr», «Steuer» oder «Versicherung» gezahlt werden, woraufhin das Versprochene nie eintrifft.
Beim Vorschussbetrug wird ein großer Vorteil versprochen — Gewinn, Erbschaft, Kredit, Entschädigung — doch zuerst soll eine «Gebühr», «Steuer» oder «Versicherung» gezahlt werden, woraufhin das Versprochene nie eintrifft.
Dem Opfer wird eine frohe Nachricht überbracht: Sie haben einen Preis gewonnen, Ihnen steht eine Entschädigung zu, ein Kredit ist bewilligt, es gibt eine Erbschaft oder eine Auslandsüberweisung auf Ihren Namen. Um das Geld zu «erhalten», soll man zuerst einen im Vergleich zum «Gewinn» kleinen Betrag zahlen — Bankgebühr, Steuer, Bearbeitung, Versand. Nach der Zahlung folgen neue Gebühren oder die Täter verschwinden. Dazu zählen auch «Recovery»-Anbieter, die gegen Vorkasse verlorenes Geld zurückholen wollen.
Stoppen Sie weitere Zahlungen, auch wenn eine «letzte Gebühr» verlangt wird. Sichern Sie Chatverlauf und Überweisungsdaten. Wenden Sie sich an Ihre Bank und erstatten Sie Anzeige. Nutzen Sie keine «Recovery»- oder «Rückhol-Anwälte» — das ist die zweite Welle desselben Betrugs.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit Betrug. Eine echte Erbschaft wird nicht über eine Vorab-«Gebühr» per Mail eines Fremden abgewickelt.
Steuern und Gebühren werden vom Auszahlungsbetrag einbehalten, nicht vorab verlangt. Eine Vorab-Zahlung ist ein sicheres Betrugszeichen.