Anlagebetrug

Anlagebetrug lockt mit garantiert hohen Renditen und nutzt gefälschte Handelsplattformen, «persönliche Trader» und Schneeballsysteme, um Ihre Einlagen zu erbeuten.

So funktioniert der Betrug

Opfer werden über Werbung in sozialen Netzwerken, Messenger oder einen Anruf des «persönlichen Beraters» geködert. Ein schön gestaltetes Konto zeigt scheinbar schnell wachsende Gewinne. Kleine erste «Auszahlungen» überzeugen, mehr einzuzahlen. Ist die Summe hoch, lässt sich nichts mehr abheben: Es werden «Steuern», «Gebühren» oder eine «Verifizierung» verlangt. Bei Schneeballsystemen werden frühe Anleger aus dem Geld neuer Opfer bezahlt — bis der Zustrom versiegt und die Plattform verschwindet.

Warnsignale

So schützen Sie sich

  1. Prüfen Sie den Broker im BaFin-Register und in deren Warnliste
  2. Bedenken Sie: garantiert hohe Renditen gibt es nicht
  3. Vertrauen Sie keinen «Tradern» oder Beratern, die zuerst geschrieben haben
  4. Zahlen Sie niemals Gebühren, um an Ihr eigenes Geld zu kommen — ein klares Betrugszeichen
  5. Heben Sie vor einer großen Einzahlung einen kleinen Betrag ab, um die Plattform zu testen

Was tun, wenn Sie investiert haben

Zahlen Sie keine «Steuern» oder «Gebühren» nach — das ist nur die Fortsetzung des Betrugs. Sichern Sie Chatverlauf, Links und Überweisungsdaten. Wenden Sie sich an Ihre Bank und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Melden Sie die Plattform der BaFin, damit sie auf die Warnliste kommt.

FAQ

Ich habe erste Gewinne ausgezahlt bekommen — also kein Betrug?

Kleine erste Auszahlungen sind ein Köder, damit Sie mehr einzahlen. Das ist eine typische Masche von Schneeballsystemen und falschen Brokern.

Warum soll ich für die Auszahlung Steuern zahlen?

Ein echter Broker behält Steuern direkt ein und verlangt keine Vorauszahlung. Jede «Auszahlungsgebühr» dient nur dazu, mehr Geld zu erbeuten.

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