Krypto-Recovery-Betrug (Rückhol-Masche)
Ein Folgebetrug, der gezielt bereits Geschädigte trifft: Die Täter geben sich als «Krypto-Anwälte», «Hacker» oder «Recovery-Service» aus und versprechen, das Geld gegen Vorkasse zurückzuholen.
Ein Folgebetrug, der gezielt bereits Geschädigte trifft: Die Täter geben sich als «Krypto-Anwälte», «Hacker» oder «Recovery-Service» aus und versprechen, das Geld gegen Vorkasse zurückzuholen.
Opfer werden über Beschwerden in sozialen Netzwerken und Chats oder über geleakte Geschädigtenlisten gefunden. Ein «Spezialist» behauptet, die Transaktionen verfolgt zu haben und das Geld zurückholen zu können, und zeigt gefälschte «Dashboards» mit gefundenen Mitteln. Zum «Freischalten der Auszahlung» soll man eine «Gebühr», «Steuer», «Wallet-Aktivierung» oder «Anwaltskosten» zahlen. Jede Zahlung bringt einen neuen Vorwand. Manchmal werden zusätzlich Wallet-Daten gestohlen. Zurückholen können sie nichts.
Zahlen Sie den «Recovery»-Anbietern keinen Cent — das ist der zweite Betrug über dem ersten. Geben Sie Seed-Phrase und Wallet-Zugang nicht heraus. Sichern Sie Chatverläufe und übermittelte Kontodaten und reichen Sie sie bei der Polizei zum Hauptfall ein. Warnen Sie andere Geschädigte in Chats: «Recovery-Services» haben es genau auf sie abgesehen.
Nein. Das ist die zweite Betrugswelle. Die «gefundenen» Mittel und das Dashboard sind gefälscht; die Vorkasse landet bei den Betrügern.
Garantiert nicht — Überweisungen sind unumkehrbar. Der einzige legale Weg ist eine Anzeige bei der Polizei; eine bezahlte «Rückhol-Garantie» ist immer Betrug.