Job-Betrug (gefälschte Stellenangebote)

Betrüger geben sich als Arbeitgeber oder Recruiter aus und locken mit leichtem Verdienst, um «Gebühren» zu kassieren oder Opfer als Finanzagenten in Geldwäsche zu verstricken.

So funktioniert der Betrug

Das Opfer wird per Messenger oder über Jobportale mit gut bezahlter Heimarbeit angeschrieben: «Bewertungen abgeben», «Produkte freischalten», «Apps testen». Zuerst gibt es eine kleine Zahlung für Vertrauen, dann soll man eine Einzahlung leisten, «Schulung» oder «Aufgabenpakete» bezahlen — danach verschwinden die Täter. Gefährlicher ist die Variante als «Finanzagent»: Sie sollen fremde Überweisungen auf Ihr Konto empfangen und weiterleiten — das ist Geldwäsche und strafbar.

Warnsignale

So schützen Sie sich

  1. Ein echter Arbeitgeber verlangt kein Geld für die Einstellung — zahlen Sie nie
  2. Prüfen Sie die Firma: Webseite, Impressum, Bewertungen, offizielle Kontakte
  3. Geben Sie Ausweis- und Bankdaten nicht an unbekannte «Recruiter» weiter
  4. Empfangen und überweisen Sie niemals fremdes Geld über Ihr Konto
  5. Ignorieren Sie «Bewertungen/Produkte freischalten gegen Geld» — das ist Betrug

Was tun, wenn Sie schon gezahlt haben

Stoppen Sie alle Zahlungen, auch wenn eine Rückzahlung «mit dem Lohn» versprochen wird. Sichern Sie Chatverlauf, Stellenlink und Überweisungsdaten. Wenden Sie sich an Ihre Bank und erstatten Sie Anzeige. Wenn Sie fremdes Geld empfangen sollten: sofort stoppen — Sie werden als Finanzagent für Geldwäsche missbraucht und machen sich strafbar.

FAQ

Warum gab es zuerst eine Zahlung und dann die Bitte um Einzahlung?

Die kleine erste Zahlung schafft Vertrauen. Sobald Sie eine größere Einzahlung leisten, verschwinden die Betrüger.

Ich soll Überweisungen über mein Konto weiterleiten — ist das legal?

Nein. So werden Sie zum Finanzagenten in der Geldwäsche. Das ist strafbar, und das Geld verlieren am Ende meist Sie.

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